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Norman Lamont

Keynote-Speaker, Working Peer und Co-Präsident der euroskeptischen Bruges Group

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Biografie

Lord Norman Lamont, Keynote-Speaker, Working Peer und Co-Präsident der euroskeptischen Bruges Group war jahrzehntelang ein fester Bestandteil der britischen Politik und wurde 1998 in den Adelsstand (Life Peer) ernannt.
Er war zudem Direktor und Berater zahlreicher Firmen im Finanzsektor. Heute sitzt er im Verwaltungsrat von iO Adria, Small Companies Dividend Trust und Jupiter Second Split und berät Stanhope Capital, die Abraaj Group und auch den Economic Research Council.

Lord Lamont ist zudem in leitender Funktion bei RAB Capital (Hedgefonds-Unternehmen), Scottish Re (an der New Yorker Börse notiertes Rückversicherungsunternehmen), Balli plc (Handelsgesellschaft) und Rotch Property (Immobiliengesellschaft).

Als Vorsitzender des East European Food Fund wurde er 2007 zum Ehrenpatron der Oxford University History Society ernannt, ein Jahr später zum nicht exekutiven Direktor der Internetfirma Phorm.

Vor seiner Zeit als Politiker studierte Lamont Wirtschaftswissenschaften in Cambridge und war Handelsbankier bei NM Rothschild and Sons.

Er gehörte sowohl unter Margaret Thatcher als auch John Major dem Kabinett an. Von 1990 bis 1993 war er Finanzminister – in der letzten Rezession vor der aktuellen Finanzkrise – und stark in Thatchers Reformen involviert, die zu Privatisierungen und einem Turnaround der britischen Wirtschaft führten. Er war zudem Minister für Energie, Verteidigung und Industrie.

Nachdem er als Finanzminister drei Haushalte eingeführt hatte, übernahm Lord Lamont die Politik einer WKM-Mitgliedschaft. Es hagelte Kritik, obwohl Ökonomen heute die Inflationssteuerung und die Haushaltsbeschränkungen loben, die er einführte, nachdem Grossbritannien den Wechselkursmechanismus (WKM) verlassen hatte.

1998 veröffentlichte er ein selbstironisches Buch über seine Zeit als Finanzminister mit dem Titel In Office. Es wurde vom Independent als «Politische Memoiren erster Klasse» bezeichnet.

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